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Durch Schülerfeedback können Lehrkräfte von ihren Schülerinnen und Schülern erfahren, wie diese ihren Unterricht erleben. Dies kann zu einem Gespräch über Unterricht und Lernen führen. Lehrkräfte erhalten so Hinweise, wie sie ihren Unterricht noch besser an den Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler ausrichten können.

Das Hamburger Selbstevaluationsportal kann von allen Hamburger Lehrkräften genutzt werden. Bisher steht im Portal ein bewährter Fragebogen zur Verfügung. Dieser liegt in zwei Varianten vor: Für die Jahrgänge 3-6 enthält der Fragebogen z.T. einfachere Formulierungen. Außerdem werden bei der Beantwortung mit dem PC Smileys verwendet. Die andere Variante ist für die Jahrgänge 7-13 gedacht. Die Fragebögen für Jahrgang 3-6 und Jahrgang 7-13 können Sie sich hier anschauen.

Die Befragung der Schülerinnen und Schüler kann auf schuleigenen Computern und Tablets stattfinden; soweit Schülerinnen und Schüler auch eigene Geräte im Unterricht nutzen dürfen, kann die Befragung auf eigenen Tablets oder Smartphones durchgeführt werden. Es werden keine persönlichen Daten von Schülerinnen und Schülern erfragt. Alle Befragungen sind völlig anonym und berücksichtigen den Datenschutz. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Befragungscode, der nicht mit ihren Antworten in Beziehung gesetzt werden kann.

Nach der Befragung bekommt die Lehrkraft einen Bericht mit Grafiken, Tabellen und Text. Aus diesem lassen sich die Antworten für die ganze Klasse ablesen, aber nicht von einzelnen Schülerinnen oder Schülern. Indem Ergebnisse mit der Klasse besprochen werden, können gemeinsam Konsequenzen gezogen und Verabredungen zur Verbesserung des Unterrichts getroffen werden.

Die Rückmeldung erfolgt online unter Beachtung aller Anforderungen des Datenschutzes. Alle Befragungen sind völlig anonym. Es werden keine persönlichen Daten von Schülerinnen und Schülern erfragt.

Genutzt werden in der Regel schuleigene Computer und Tablets. Soweit Schülerinnen und Schüler in bestimmten Klassen regelhaft auch eigene Geräte im Unterricht nutzen dürfen, können auch diese Verwendung finden. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich nicht im System anmelden. Sie erhalten Zugang zu den Befragungen mit Hilfe eines Einmalpassworts (sog. TAN) oder eines QR-Codes zum Einscannen mit mobilen Endgeräten. TAN und Antworten können nicht miteinander in Beziehung gesetzt werden.

Das Ziel von Schülerfeedback ist, dass Lernende ihre Wahrnehmung des Unterrichts mitteilen können, dass Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage des Feedbacks mit ihren Lehrkräften einen Dialog über Unterricht und Lernen führen können und dass Lehrkräfte Hinweise erhalten, wie sie den Unterricht noch besser an den Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler ausrichten können. Schülerfeedback ist keine Beurteilung einer Lehrkraft und kein Instrument für Beschwerden und Konfliktlösung. Dafür sind im Schulwesen andere Verfahren vorgesehen.

Das Portal erstellt für Lehrkräfte umfangreiche Ergebnisauswertungen, die zunächst der professionellen Reflexion dienen. In welcher Form eine Lehrkraft mit den Schülerinnen und Schülern ein Gespräch über die Ergebnisse führt, bleibt ihr überlassen. Schülerinnen und Schüler können jedoch erwarten, dass die wichtigsten Ergebnisse in altersgerechter Form besprochen werden, dass sie nachfragen können und dass gemeinsam nach Möglichkeiten gesucht wird, Konsequenzen aus einem Feedbackergebnis zu ziehen. Der Schulleitung hingegen kommt es nicht zu, Einsicht in die Ergebnisse zu fordern. Eltern haben keinen Anspruch, die vollständige Ergebnisaufbereitung einzusehen. Gleichwohl können die Eltern auf der Klassenebene das Gespräch mit einer Lehrkraft suchen, wenn ein Schülerfeedback durchgeführt wurde.